Verkehrswert Auto Ermitteln

Ermittlung des Marktwertes eines Autos

das Angebot eines Autohauses eingeholt und abgegeben werden kann. Kontokorrentkredite, Versand- und Autohauskredite und Mietschulden. Fahrzeugbewertung Der Fahrzeugwert kann nicht nur aus einer Fahrzeugliste (z.B. Eurotax) abgelesen werden.

Bei der Wertermittlung eines Fahrzeugs spielt eine Vielzahl von Einflussfaktoren eine wichtige Rolle, die der Sachverständige beachten muss. Value: Repräsentative Durchschnittspreise (Mittelwert) mehrerer konkreter Preise (§303 ff ABGB). Ersatzwert (Händlerverkaufswert): Durchschnittlicher Preis, der bei einer (Ersatz-)Beschaffung (durch den Geschädigten) auf einem ehrlichen heimischen Fachmarkt zu zahlen sein wird.

Verkehrswert (Mittelwert): Gewöhnlicher gemeinsamer Kurs, den ein Gegenstand zu einem gewissen Zeitpunkt an einem gewissen Platz hat (§§ 304 ff ABGB). Ein unbeschädigtes Auto hat in der Regel einen Verkehrswert zwischen dem Neuwert und dem Kaufwert des Händlers, weshalb es auch als Durchschnittswert bekannt ist.

Händlerkaufwert (Prognosewert): Durchschnittlicher erwarteter Kaufpreis eines namhaften einheimischen Automobilhandels. Handelsübliche Abschreibung: (=Wertdifferenz) Differenz zwischen dem Verkehrswert eines Fahrzeuges direkt vor dem Unfallgeschehen und dem Verkehrswert dieses Fahrzeuges in einem ordnungsgemäßen Reparaturzustand nach dem Schaden. Geldentschädigung für das verbleibende Misstrauen (eines Durchschnittsinteressenten ) nach einer angemessenen und professionellen Reparatur.

Technischer Wertverlust: (=Wertdifferenz) Wertverluste eines Fahrzeugs durch unsachgemäße oder unsachgemäße Nachbesserung. Die durch neue Verbindungstechniken (Kleben, Nieten) verursachten optischen Schäden sind eine kaufmännische und keine technischen Wertminderungen, da es sich um eine geeignete und professionelle Reparaturmethode handele. Minimaler Erlös: Wenn es möglich ist, das Auto genau zu prüfen (wie im Kauftest eines Händlers), entsprechen die minimalen Erlöse dem Kaufwert des Durchschnittshändlers.

Muss ein Auto ohne die Gelegenheit einer eingehenden Inspektion abgeschätzt werden (wie es bei einer Auktion vor Ort durch einen Verwalter der Fall ist), muss das Schadensrisiko berücksichtigt werden - man spricht von einem minimalen Erlös. Marktwert / Zeitwert: Flexibel einsetzbare Wertbedingungen, die einem bestimmten Betrag nicht zuordenbar sind.

Je nachdem, was den Geschädigten durch ein Schadenereignis verursacht hat, kann ein Marktwert/Zeitwert sowohl ein Kaufwert als auch ein Veräußerungswert sein; ein Residualwert repräsentiert auch einen Marktwert/Zeitwert zu einem gewissen Zeitpunk. Rechtliche Frage! a) Haftung: Die Aufwendungen für eine ordnungsgemäße und fachgerechte Instandsetzung in einer Werkstatt liegen deutlich über dem Neuwert zum Unfalldatum (ca. 10%, im Einzelfall bis zu 15%) b) Rumpf: Nettoverfahren, Totalschaden, wenn die Instandsetzungskosten die Abweichung zwischen WBW und RW überschreiten.

Technische Totalschäden: technische Unmöglichkeit der Reparatur eines Fahrzeuges, z.B. weil Teile nicht mehr verfügbar sind (neu und gebraucht). Restkaufwert: Händlerkaufwert eines defekten Fahrzeuges. Wrackwert: Der Kaufwert eines defekten Fahrzeuges durch den Händler, wenn es unwahrscheinlich ist, dass es repariert werden kann oder nicht mehr wirtschaftlich aufrüstbar ist. Wertabweichung (=Wertdifferenz) Repräsentiert den Werteverlust eines Fahrzeuges in der finanziellen Sphäre des Verletzten.

Verschleiß, wenn keine Instandsetzung erfolgt oder nicht in einer Fachwerkstatt vorgesehen ist. Ist kein Gesamtschaden entstanden, ist die sachliche Wertminderung die Abweichung zwischen dem Verkehrswert des Fahrzeuges vor und nach Eintritt des Schadens. Ist ein Gesamtschaden aufgetreten, ist die sachliche Wertminderung die Summe der Werte zwischen dem Ersatzwert vor Eintritt des Schadens und dem Differenzwert (Händlerkaufwert) des geschädigten Fahrzeuges.

Ausstattungsmerkmale ( "Standard"): Zusatzausstattungen (z.B. Lenkhilfe, Gassack, Aschenbecher, etc.), die für das jeweilige Auto nicht extra berechnet werden. Sonderausstattungen: Sonderausstattungen (z.B. Servolenkungen, Sonderlackierungen, Lederbezüge, Allradantriebe usw.), die nicht (leicht) vom Auto getrennt werden können und (meist) gegen Berechnung ab Lager mitbestellt wurden. Umrüstungen, die nicht (leicht) vom Auto getrennt werden können (z.B. Umrüstung auf einen Krankenwagen, Übertragungswagen usw.), die im Auto nachgerüstet oder installiert wurden.

Zubehöre: Universelle und leicht vom Auto zu trennende Zubehörteile (z.B. Funkgerät, Taxi, Zusatzscheinwerfer, Topcase, usw.). Schäden am Auto jeglicher Bauart (also auch andere als zufällige Schäden, z.B. Hagelschäden, Motorschäden usw.). Unbeabsichtigter Sachschaden (Unfallschaden): Schäden jeglicher Natur, die durch eine nicht vorhersehbare äußere Einwirkung (typischerweise ein Verkehrsunfall) zustandekommen. Kommerzielle Reparaturkosten: handelsübliche lokale Aufwendungen für eine ordnungsgemäße und fachmännische Instandsetzung durch einen autorisierten Handwerker/Betrieb ( "Lohn-, Sach- und Nebenkosten").

Umzugskosten: Geringere kommerzielle Kosten, da gebrauchte und nachgebaute Ersatzteile eingesetzt werden können oder die Instandsetzung unter der Leitung des Unternehmens im In- und Ausland erfolgt (oder gar nicht). Zeitwertereparatur: Kostengünstige Instandsetzung bis zum Ersatzwert mit gebrauchten und nachgebauten Ersatzteilen etc. können auch Komponenten nur repariert statt ersetzt werden.

In jedem Fall muss die Verkehrs- und Arbeitssicherheit aufrechterhalten werden. Wertvolle Gegenstände sind solche, deren Wert für den Transport im Vergleich zu anderen ermittelt werden kann; dazu zählen auch Leistungen, manuelle und geistige Arbeit. Dinge dagegen, deren Wert im Vergleich zu anderen Transportgütern nicht ermittelt werden kann, werden als unschätzbar bezeichnet. Soll eine Sache vom Gericht geschätzt werden, dann muss die Abschätzung nach einer gewissen Geldsumme erfolgen.

Kann aufgrund der Besonderheiten des Einzelfalls nur ein Frame zwischen einer Preisobergrenze und einer unteren Preisgrenze durch Preisvergleich gewonnen werden, ist innerhalb des festgelegten Preises ein Betrag gemäß der freien Rechtsprechung nach § 273 Abs. 1 ZPO zu ermitteln.

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