News von Vw Skandal

Neues vom Vw-Skandal

Und: Der VW-Skandal hält die Autoindustrie in Atem. Die Ermittler im Diesel-Skandal duerfen die umfangreichen internen Akten von VW auswerten. VW: Auspuffskandal geht weiter - die Lagerbestände werden weiter steigen. VW-Verkehrsministerium schützt VW vor Bußgeldern. Gemeinsam mit VW-Vorstandsmitglied Herbert Deiss bei einem Besuch einer Tankstelle in Berlin.

VW-Skandal: Untersuchungen können noch 2018 abgeschlossen werden

Die Staatsanwaltschaft geht im Diesel-Skandal gegen VW vor, der den ehemaligen Boss Martin Winterkorn und den jetzigen Boss Herbert Diess betrifft. "Der frühere Volkswagen-Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn, der Aufsichtsratsvorsitzende Hans Dieter Pötsch und der jetzige Vorstandsvorsitzende Herbert Diess stehen im Verdacht, die VW-Aktionäre zu früh über den Diesel-Skandal zu unterrichten. Um dies zu tun, müssen die Behörden zunächst nachweisen, dass die Gentlemen - immer nur Gentlemen - die Strecken bewusst versteckt manipulierten, um sich zu veredeln.

Der " Greis " lachen am besten am Ende. Er glaubte, eines Tage den Kampf mit seinem großen Herren Ferdinand Piëch zu gewinnen. Aber wer am Ende lachen kann, muss am besten lachen. Zitiert: "Seit Monaten ärgert Piëch seinen Geschäftsführer, indem er immer wieder neue Infos aus Salzburg erbittet und ihn in die Tarnung mitnimmt.

Der Restaurierungsspezialist von BMW, Herbert Dieß, wird von Piëch als Leiter der Marke VW nach Wolfsburg gebracht. Bis dahin hat die Firma auch persönlich gearbeitet. "Nun, und jetzt ist dieses Liedchen der große Boss des VW-Konzerns und dank einer unkritischen Geschichte (es hatte wirklich nichts mit dem VW-Abgasskandal zu tun) sehr einflussreich. Ferdinand Piëch sollte sich in Salzburg die Hand massieren.

Skandale und Gerechtigkeit

Obwohl der Diesel-Skandal Volkswagen viel kostet, schadet er der Wirtschaft nicht. Ungeachtet eines Verhaftungsbefehls gegen den ehemaligen Chef Winterkorn aus den USA - hat VW immer noch Angst vor der Gerechtigkeit? Nun ist auch der ehemalige VW-Chef Martin Winterkorn gefasst: Das Justizministerium der USA geht gegen ihn wegen vermeintlicher Komplizenschaft bei dem im vergangenen Jahr in den USA ausgebrochenen Abgaskandal vor.

Es geht bei der Firma Wintersonnenkorn um Betrügereien und Täuschungen der Justiz. Neben der US-Behörde sind bereits acht weitere frühere oder jetzige VW-Mitarbeiter strafrechtlich verfolgt worden. Dies gilt nicht für Martin Winterkorn und die anderen angeklagten Ex-Kollegen. Bei 39 Fallbeispielen handelt es sich um die angebliche Software-Manipulation um die Stickstoffemissionen von Verbrennungsmotoren, in sechs Fallbeispielen wird sie im Rahmen falscher CO2- und Verbrauchsdaten bestimmt.

Der Schwerpunkt liegt in drei Faellen auf Vorwuerfen der Manipulation des Marktes und schliesslich soll ein VW-Mitarbeiter die Loeschung von Informationen gefordert haben. Allein in den USA musste der Unternehmensverbund bisher mehr als 25 Mrd. EUR für den Vergleich aufwenden. Viele VW-Dieselbesitzer verlangen auch in Deutschland eine Entschaedigung, mit rund 2,25 Mio. Fahrzeugen mit Betrugssoftware in Deutschland und rund elf Mio. Fahrzeugen in der ganzen Welt.

In Deutschland sind nach Untersuchungen der Bundespresseagentur bisher rund 2.500 Urteilssprüche ergangen, von denen 70 v. H. mit der Klageabweisung ausgingen. Im Oberlandesgericht gab es bisher acht Entscheidungen zugunsten von VW. "In anderen - wenigen - Faellen hat Volkswagen nach Angaben von Insidern Entscheidungen uebernommen, die die Rueckgabe des fraglichen Autos fordern.

Hinzu kommen die so genannten Investorenklagen, denn auch Anteilseigner, die sich getäuscht fühlten, gehen gegen Volkswagen vor. Nach dem Ausbruch des Scandals im Septembre 2015 stürzte die VW-Aktie schliesslich ab, teilweise um beinahe die Haelfte ihres Werts. Seit wann ist der ehemalige VW-Chef Martin Winterkorn über Betrugssoftware aufklärend? Volkswagen hatte dies unterlassen.

Der Musterprozess vor dem OLG Braunschweig betrifft Schadensersatzansprüche in Höhe von 3,1 Mill. In Summe beläuft sich das Volumen der 1650 vor allem von institutionellen Anlegern erhobenen Ansprüche auf mehr als neun Mrd. ereignisreich. Schlimmstenfalls wären für Volkswagen weitere Rechtsstreitigkeiten von Anteilseignern oder Dieselbesitzern außerhalb der USA möglich, da dort bereits das Wichtigste vorlag.

Wären diese Klaeger Erfolg gehabt und musste Volkswagen weitere Entschaedigungen zahlen, wuerde das natuerlich wieder viel Geld kosten."

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