Leasing Auto bis 100 Euro

Leihwagen bis 100 Euro

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425 Euro. In diesem Beispiel wäre das Leasingangebot nicht sehr vorteilhaft. ab 700 Euro Reparatursumme: Selbstbehalt um 100 Euro reduziert.

Ist Zero-Leasing sinnvoll?

Das Null-Leasing hat den klaren Vorteil: kein risikoreicher Wert, keine Verzinsung und keine weiteren Unterhaltskosten. Damit man besser versteht, warum Zero-Leasing nichts anderes als Kundenzufriedenheit und vor allem ein sehr unvorteilhaftes Leasing ist, muss man wissen, wie das Leasing selbst aufgebaut ist und warum man mit Zero-Leasing Vorzüge versprechen kann, die große Benachteiligungen mit sich bringen können.

Der Vorteil eines Zero Lease besteht darin, dass neben den Finanzierungskosten des Leasinggebers keine weiteren Finanzierungskosten für den Leasingnehmer aufkommen. Dies bedeutet, dass bei einem Anschaffungspreis von 5.000 Euro und einer Laufzeit von 50 Monate im Mietvertrag die Monatsrate für eine Nullmiete 100 Euro ist, da keine weiteren Leasingaufwendungen angefallen sind.

Beim Zero-Leasing können die Anschaffungskosten der Leasingraten in voller Höhe als Betriebsausgabe von der Besteuerung abgezogen werden. Der Abfluss von Liquidität ist ebenfalls auf die reine Monatsleasingrate begrenzt - der Finanzrahmen einer Hausbank ist auf diese Weise nicht begrenzt. Nachteilig kann die Einstufung als Ratenkauf sein, da ein Null-Leasing in der Regel nur bei einem Leasing mit voller Amortisation erfolgt - das heisst, um eine Einstufung als Ratenkauf zu verhindern, darf der Leasinggegenstand für wenigstens 40 und höchstens 90 Prozent der tatsächlich nutzbaren Zeit verwendet werden.

Wird am Ende der Leasingdauer eine Kaufentscheidung getroffen, muss der Residualwert über dem Bilanzwert sein. Nachteilig ist dies insoweit, als nur max. 90% der mit den Monatsraten voll bezahlten Leasinggüter verwendet werden können. Wenn Sie den Leasinggegenstand noch vor Ablauf von 90 Prozent kaufen möchten, wird der verbleibende Wert des zu 100 Prozent bezahlten Leasinggegenstandes erneut berechnet.

Dies bedeutet beispielsweise bei einer Lebensdauer von 6 Jahren, dass nach Ende der Leasingdauer noch ein Restbuchwert von ca. 834 Euro vorhanden ist. Da der Kaufpreis darüber hinausgehen muss, kommen zu den Anschaffungskosten von EUR 5000 (die der Leasinggegenstand einmalig war) noch EUR 834,01 hinzu - das entspricht einem Zuschlag von ca. 16,7 Prozent.

Die Werthaltigkeit des Leasingobjektes ist der nächstfolgende Kritiker bei einem Null-Leasing. Während andere Leasing-Varianten auf den Finanzierungskosten basieren, basiert Null-Leasing oft auf dem Herstellerlistenpreis (für Fahrzeuge) oder der UVP (unverbindliche Preisempfehlung). Aber: Kaum ein Fachhändler folgt der UVP, kaum jemand erwirbt ein Auto zum Katalogpreis - und trotzdem gibt es hier oft noch so viel Freiraum, dass der Fachhändler für bestimmte Zahlungsarten (z.B. Vorauszahlung) oder Kaufmengen noch grosszügige Preisnachlässe einräumen kann.

Dies bedeutet, dass beim Null-Leasing zwar keine Zins- und Aufwandskosten vom Leasinggeber getragen werden, ein Leasingobjekt aber zu einem erheblich aufgeblähten Kaufpreis gezahlt wird. In Anbetracht der Tatsache, dass Zins- und Kostenaufschläge durchschnittlich 7 - 9 Prozent ausmachen und die Marge für UVP und Listenpreise manchmal bis zu 40 Prozent und mehr beträgt, wird Null-Leasing sehr rasch zu einem sehr teuer!

Der auf Lkw-Leasing spezialisierte Vermieter, der jedes Jahr große Mengen von einem Produzenten kauft, erhält damit noch günstigere Preise als ein einzelner Käufer. Weitere Vorzüge, wie z.B. Verkaufszuschüsse der Produzenten, d.h. unter gewissen Voraussetzungen höhere Preisnachlässe, werden kaum an den Endverbraucher weitergereicht. Verkaufszuschüsse sind insbesondere bei Leasinggesellschaften üblich, da der Produzent am Ende der Frist den Fälligkeitstermin eines Neukaufs kennt und damit den Kaufpreis gegenüber dem Vermieter reduziert, um die Kundenloyalität zu erhöhen.

Insider-Informationen sind ein weiteres Plus für den Vermieter und machen Zero-Leasing rentabel: Firmenkunden finden es in der Regel viel früher als Privatkunden heraus, wenn neue Produkteinführungen am Markt sind. Zum Beispiel kann ein Vermieter einen Mietvertrag mit Null-Leasing ab 2 Monate mit dem Wissen bieten, dass die Preise dann aufgrund einer neuen Einführung fallen werden.

Auf diese Weise schliesst der Mieter einen Mietvertrag über den alten Mietpreis ab, der Vermieter erwirbt jedoch zu Mietbeginn zum reduzierten Mietkaufpreis. Schließlich werden bei einer Nullmiete der Ertrag, die Verzinsung und die Honorare bereits in die Berechnung einbezogen und der Auftraggeber zahlt aufgrund der aufgezählten Konditionen oft deutlich mehr als bei anderen Leasing-Varianten.

Achtung: Ein Null-Leasing kann auch in Kombination mit einem Leasing mit partieller Amortisation geboten werden, z.B. durch Vereinbarung eines Leasing mit Vorauszahlung und eines Leasing mit hohem Wiederbeschaffungswert oder eines Leasing mit geringer Laufleistung. Auch hier kann der Vermieter Null-Leasing bieten, denn: Der zu hohe Differenzwert oder die zu niedrige Laufleistung bedeutet, dass der Vermieter mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit eine hohe Zuzahlung erwarten kann - am Ende müssen Sie also für das was Sie während des Mietvertrages durch Null-Leasing eingespart haben, aufkommen.

Auf diese Weise werden die Ausgaben nicht eliminiert, sondern einfach verschoben und addiert.

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